
Geschichte
Die Truppengattung seit 1951
Die Panzergrenadiere entstehen
Mit der zunehmenden Mechanisierung nach 1945 erkannte die Armee die Notwendigkeit, Panzertruppen eng mit Infanterie zusammenwirken zu lassen. 1951 wurden die ersten Panzergrenadiereinheiten im Zuge der Truppenordnung 51 als Teil der Leichten Panzerabteilungen ins Leben gerufen — beweglich, geschützt und im Gefecht unmittelbar an der Seite der Panzer.
Universal Carrier
Bis Anfang der 60er-Jahre verfügten die Panzergrenadiere mit dem aus Restbeständen des Zweiten Weltkriegs erworbenen britischen Universal Carrier (Pz Begl Fz UC) über ein nur marginal geschütztes Transportfahrzeug.
M113 (Spz 63)
1963 erfolgte die Umrüstung auf den US-amerikanischen M113 (Spz 63), welcher während des Kalten Krieges und der Ära der Armee 95 das Gefechtsfahrzeug der Panzergrenadiere blieb. Über 40 Jahre wurde das Fahrzeug mehrfach kampfwertgesteigert — zum Spz 63/73 und schliesslich zum Spz 63/89.
Spz 2000 (CV9030)
Zeitgleich mit der Armee XXI erhielten die Panzergrenadiere mit dem Spz 2000 einen richtigen Kampfschützenpanzer und wurden zur modernen, hochspezialisierten Kampftruppe, welche an der Seite der Kampfpanzer Leopard auf dem Gefechtsfeld besteht.
Kern der mechanisierten Brigaden
Die Panzergrenadiere sind heute als Teil der mechanisierten Brigaden der Kern unserer Verteidigungsfähigkeit — für das moderne Gefecht der verbundenen Waffen, für Einsatzwille, Professionalität und Kameradschaft.
Sachangaben werden redaktionell geprüft; Quellen zu Detailbehauptungen folgen. Persönliche Erinnerungen von Kameraden werden nur mit deren Einverständnis veröffentlicht.